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Gott oder Götter?
Von Walter-Jörg Langbein Berichte / Startseite
Der wahrscheinlich bekannteste Satz der Bibel lautet: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ So beginnt das Alte Testament. Wenig später (1. Buch Mose Kapitel 1, Vers 26): „Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen...“ Uns? Warum spricht Gott in der Mehrzahl? Lesen wir den Schöpfungsbericht im Hebräischen, so stellen wir fest, dass dieses „uns“ keineswegs der einzige Hinweis auf Götter in der Mehrzahlform ist. Der Gott, der im deutschen Text am Anfang Himmel und Erde schuf, verwandelt sich im Hebräischen zum Mehrzahlwort: Elohim. Das „Jerusalemer Bibellexikon“ versucht zu klären – und führt den Begriff der „majestätischen Mehrzahl Elohim“ ein. Ist damit das Problem „Gott oder Götter“ gelöst? Spricht also Gott (Einzahl) „Lasset uns Menschen machen...“, weil er den Pluralis Majestatis anwendet? War die Mehrzahlform, die europäische Könige und Kaiser angewendet haben, um sich vom niederen Volk zu unterscheiden, bereits im Alten Israel bekannt? Eine wortwörtliche Übersetzung aus dem Hebräischen scheint diese Überlegung zu bestätigen: „Am Anfang schuf Elohim Himmel und Erde.“
Elohim heißt wörtlich „Götter“, also Mehrzahl. Buchstaben getreu übersetzt: „Am Anfang schuf Götter Himmel und Erde.“ Das Subjekt steht in der Mehrzahl, das Tätigkeitswort aber in der Einzahl. Damit liegt aber kein klassischer Pluralis Majestatis vor, denn da stehen Subjekt (Hauptwort) und Tätigkeitswort beide im Plural. Wir erlassen ein Gesetz, spricht der König. Wir und erlassen sind beides im Plural.
Jüdischer und christlicher Glaube sind beides streng monotheistische Religionen. Doch während das Christentum (wie auch das heutige Judentum) nur an einen alleinigen Gott glaubt und die Existenz weiterer Götter verneint, war das im Judentum des Alten Testaments anders. Die religiösen Gebote verneinen keineswegs die Existenz anderer Götter. Wer an den neuen Gott Jahwe glaubt, darf allerdings keine weiteren Götter verehren. 2. Buch Mose Kapitel 20, Vers 3: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ Verboten ist auch die Herstellung von Bildnissen anderer Götter (2. Buch Mose Kapitel 20, Vers 23). Fremde Götter dürfen auch nicht angefleht werden (2. Buch Mose Kapitel 23, Vers 13): „Aber die Namen anderer Götter sollt ihr nicht anrufen, und aus euerem Munde sollen sie nicht gehört werden!“ Fremde Götter dürfen nicht angebetet werden. Rabiater noch (2. Buch Mose Kapitel 23, Vers 24): „Du sollst ihre Steinmale umreißen und zerbrechen!“
Die Existenz von Göttern wird im Alten Testament nicht geleugnet. Jahwe verbietet aber jeden fremden Götterkult. Sie sollen vergessen werden, ihre Namen dürfen nicht mehr ausgesprochen werden, ihre Statuen sollen zerstört werden. Jahwe beansprucht für sich allein Verehrung und Gebet. Wie aber heißen jene fremden Götter, die vom jüdischen Volk nicht mehr verehrt werden durften – wenn sie nicht namentlich genannt werden? Elohim.
I. Buch Mose Kapitel 1, Vers 1: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
II. Buch Mose Kapitel 20, Vers 3: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
In beiden Versen steht für Gott und Götter ein und derselbe hebräische Mehrzahlbegriff: Elohim. Die verbotenen Götter – Elohim. Wer schuf Himmel und Erde? Elohim.
Noch zu Zeiten des streng monotheistischen Jahwekults wurden im Heiligen Land auch andere Götter verehrt. Es gab mächtige Konkurrenz. Zum Beispiel: Baal. Prophet Elia kämpfte gegen den Baalskult. Baals-Tempel wurden immer wieder von Jahweanhängern zerstört, von Baal-Gläubigen neu errichtet, um von der Jahwe-Konkurrenz wieder zerstört zu werden. Schließlich absorbierte der Jahwekult Baal. Ursprünglich war es Gott Baal, der „am Himmel daherfährt“ oder der „auf den Wolken reitet“. Derlei Baalsnamen wurden im monotheistischen Judentum einfach auf Jahwe übertragen. Wenn man schon nicht Baal aus den Köpfen der Menschen vertreiben konnte, so ließ man ihn mit Jahwe verschmelzen.
Gott oder Götter? Diese Frage ist leicht zu beantworten: Ursprünglich glaubte man an viele Götter. Nach und nach setzte sich der Eingottglaube durch. Jahwe besiegte Konkurrenten wie Baal, indem seine Anhänger Baal und Jahwe miteinander verschmolzen. Die Spuren des Vielgottglaubens sind im Alten Testament nicht zu übersehen. An den alten Vielgottglauben erinnern auch die Elohim. Geschickt setzte man die Mehrzahlbezeichnung Elohim (Götter) mit dem monotheitsichen Gott gleich. Der Göttername blieb und mit ihm die Erinnerung an polytheistische Zeiten.
Die Bibel ist nicht "Gottes Wort"
Walter-Jörg Langbein Startseite - Berichte
Für den gläubigen Christen galt Jahrhunderte lang: Die Bibel ist Gottes Wort. Und so befiel ihn geradezu ängstliche Scheu, wenn er im Buch der Bücher las. "Das Wort Gottes geschah mir.." las er ehrfürchtig in der lutherischen Übersetzung von Jeremia allein. Ist also die Bibel das Wort Gottes? Angesichts zahlreichen offensichtlicher Fehler, die wir in den Schriften des Alten wie Neuen Testaments finden, fällt es schwer, das zu glauben. Denn müßte nicht das Wort Gottes makellos und fehlerfrei sein?
Ein Studium der Originaltexte ergibt: Zahlreiche Fehler der Bibel basieren auf eindeutigen Übersetzungsfehlern. Um solche zu entdecken, bedarf es nicht einmal eines Theologiestudiums. So heißt es in zahlreichen heutigen Übersetzungen von Psalm 150: "Lobet ihn mit Saitenspiel und Orgelklang!" Doch als die Psalmen entstanden, gab es keine Orgeln. Ein Blick auf den Originaltext genügt: da ist von einem Instrument namens UGAF die Rede. Als der hebräische Text ins Griechische übertragen wurde, wußte der Übersetzer schon nicht mehr, um was für ein Instrument es sich dabei handelte. Also wählte er den Sammelbegriff für "Musikinstrumente": "Organon". Und aus "Organon" wurde dann bei der Erstellung einer lateinischen Übersetzung...die Orgel.
Solche Übertragungsfehler können aber zu ganz entscheidenden Verfälschungen führen. Wo in heutigen Übersetzungen von "Wort Gottes" steht, findet sich im Hebräischen DAWAR, was so viel heißt wie "Sache Gottes", "Anliegen Gottes", "Angelegenheit Gottes". Daraus wurde in der griechischen Übersetzung "LOGOS", "Rede", "Aussage" etwa. Und "logos" wurde in der lateinischen Übersetzung mit "verbum dei" festgemacht...mit dem "Wort Gottes". So wurde also aus dem recht allgemeinen "Angelegenheit/ Sache Gottes" das "Wort Gottes".
Wenn also die ursprünglichen Texte des Alten Testaments gar nicht behaupten, das Wort Gottes , von Gott sozusagen diktiert, zu sein, ist dann im bekanntesten Text des Alten Testaments überhaupt von der Schöpfung der Erde durch Gott aus dem Nichts die Rede? Spricht das Buch Genesis überhaupt von dem universalen Gott, von dem Schöpfer alles existierenden?
Testlabor Erde
Das ist in der Tat nicht der Fall! Übersetzt man den vielleicht bekanntesten Satz der Bibel wörtlich aus dem Hebräischen, dann ergibt sich ein vollständig anderer Sinn. In allen herkömmlichen Bibelausgaben beginnt das Erste Buch Mose im 1. Kapitel mit dem Vers: "Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde." Eine wörtliche Übersetzung enthüllt zunächst, daß es im Hebräischen nicht "am Anfang" heißt. Da ist vielmehr davon die Rede, daß aus dem, das am Anfang war, etwas geschaffen wurde- und zwar nicht von dem allmächtigen Gott (Einzahl!), sondern von den Göttern, von den Elohim. Und schließlich ist nicht von einem Himmel ( Einzahl!) die Rede...Wortwörtlich steht da: "Aus dem, was am Anfang war..." oder "Aus dem Vorgefundenen schufen die Götter die Himmel und die Erde."
Was aber schufen die Götter aus dem, was sie vorfanden? Etwa die Erde? Nimmt man den Text wörtlich, dann ergibt sich ein wiederum ganz anderer Sinn. Da geht es nicht um den Planeten, nicht um die Erde, da wird etwas kreiert, eine Miniaturwelt, eine Art Forschungsstation, eine Art Testlabor. Und in diesem Testlabor produzierten die Götter der Vorzeit die ersten Menschen, nämlich Adam und Eva.
Wo mag sich das "Testlabor Erde" befunden haben? Eine geographische Lokalisation ist nicht möglich. Doch mir scheint: Es kann keinen Zweifel geben, daß sie sich auf dem Grunde eines Meeres befand. Genau das verrät uns nämlich der Text- besonders klar im hebräischen Original, aber auch in den herkömmlichen Bibelübersetzungen, wenn wir sie nur sorgsam genug und Wort für Wort lesen!
Im 1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 2 erfahren wir, daß der "Hauch Gottes", Original "der Götter" über den Wassern schwebte. Übersetzen kann man auch: "Und das Brausen der Götter schwebte über dem Meer." Sollte es sich dabei um ein Raumschiff der Astronautengötter gehandelt haben, das die Meeresfluten aufwirbelte? In den Versen 6 und 7 wird es dann spannend: Die Götter bauen etwas: "Die Götter errichteten ein festes Gewölbe inmitten der Wasser, sie trennten das Wasser oberhalb und unterhalb der Kuppel."
Wollen wir Näheres über diese Kuppel erfahren, müssen wir auf die "Legenden der Juden" zurückgreifen, die von Louis Ginzberg zusammengetragen wurden. Demnach war besagte Kuppel durchsichtig, bestand aus extrem harten Material und war "nur drei Finger dick". Sie war, damit sie die auf ihr lastenden Wassermassen tragen konnte, so verrät der Text, der für die Juden des Alten Isreal nicht minder heilig war als jene Texte, die später in den Kanon des Alten Testaments aufgenommen wurden, einer speziellen Behandlung unterzogen, nämlich mit der "Kraft des Feuers" gehärtet worden.
1.Buch Moses Kapitel 1, Vers 7: "Die Götter schieden zwischen den Wassern, die unterhalb der Kuppel waren, und dem Wasser, das oberhalb der Kuppel war." Jetzt wurde das Wasser aus dem Raum unter der Kuppel herausgepumpt. Folge: "Es wurde sichtbar das Trockene." (1. Buch Mose Kapitel 1 Vers 9.) Das trockene Land wurde von den Göttern bearbeitet, kultiviert: "Und die Götter sprachen: Das Land lasse hervorsprießen Gesproß, Kraut, Samen bringend, Fruchtbäume, Frucht tragend." Schließlich wurden "Lampen" an der Kuppel befestigt, "um zu scheiden zwischen dem Tag und der Nacht. Und sie seien Zeichen und Zeiten zwischen den Tagen und den Jahren."
Im 1. Buch Mose Kapitel 1 Vers 26 erfahren wir, was die Götter mit ihrer Unterwasserstation vorhatten: "Und die Götter sprachen: Lasset uns einen Menschen machen, in unserem Bilde, nach unserer Ähnlichkeit." Die Mehrzahlform wurde in die Übersetzungen übernommen, was heutigen christlichen Theologen Kopfschmerzen bereitet. Sie theologisieren die Probleme weg, fabulieren etwa von "Pluralis Majestatis". Diese Sprachform, etwa von Kaisern und Königen vergangener Jahrhunderte angewandt, um sich vom niederen Volk zu unterscheiden, gab es freilich zu jenen Zeiten, als die Bücher Mose entstanden, noch gar nicht. Auch die christliche Dreieinigkeit, Gottvater, Sohn und Heiliger Geist ("Trinität") war den Genesisautoren völlig fremd.
Adam, Eva und Seth
In der künstlich geschaffenen Miniaturwelt schufen die Götter die ersten Menschen, Adam und Eva. Laut Genesis (1. Buch Mose Kapitel 2 Vers 21) entstand Eva aus einer Rippe Adams. "ti", so heißt im Sumerischen, und die Grundgedanken des biblischen Schöpfungsberichts basieren auf Überlieferungen aus dem Sumerischen, das Zeichen für "Rippe", bedeutet aber gleichzeitig auch "Lebenskraft". "Die Götter nahmen von Adams Lebenskraft." wäre eine mögliche Übersetzung .
Was aber bedeutet das: Die Lebenskraft hat ihren Sitz in der Zelle. Ein Gen ist der Informationsträger der Vererbung. Die Grundinformation liegt bereits im DNS- Molekül. Durch Mutation in diesem Bereich, künstlich herbeigeführt, werden die Erbfaktoren verändert, können die Astronautengötter etwa aus einem affenähnlichen Menschen ein intelligenteres Wesen schaffen, das der Sprache mächtig ist.
Damit es aber nicht bei einem Individuum bleibt, damit die veränderten Erbanlagen auch weitergegeben werde, muß der mutierte Chromosomensatz einem weiblichen Wesen eingepflanzt werden. Und just dieser Vorgang wird im "Schöpfungsbericht" der Bibel beschrieben, nämlich im 1. Buch Mose Kapitel 4 Vers 25. Man muß den Text freilich wörtlich aus dem Hebräischen übersetzen, um den eigentlichen Sinn zu erkennen, der den Lesern heutiger, moderner Bibelausgaben fremd bleibt. "Und Adam erkannte nochmals sein Weib und sie gebar einen Sohn Seth, denn gewährt hat mir Gott anderen Samen für Abel, welchen Kain erschlug." läßt den eigentlichen Sinn nur erahnen. Die wörtliche Wiedergabe indes lautet: "Und Adam schwängerte nochmals seine Frau, und sie gebar einen Sohn, den nannte sie Setzling (oder: Eingepflanzter), denn gesetzt haben mir die Elohim (die Götter) fremden Samen für Abel, welchen Kain erschlug."
Analysiert man den vorliegenden Satz gründlich, dann erkennt man: Hier wurden offensichtlich zwei Aussagen aus verschiedenen Urquellen miteinander verknüpft. Einmal: "Und Adam schwängerte...und sie gebar." Zum anderen: "Denn gesetzt haben mir die Götter fremden Samen für Abel, welchen der Kain erschlug." Beide Sätze, wobei der zweite älter sein dürfte, als der erste, wurden miteinander vermengt, wobei im Hebräischen noch zu erkennen ist, daß da zwei Aussagen miteinander verknüpft wurden, während dieser Sachverhalt in späteren Übersetzungen entstellt wurde.
Der Sachverhalt des Einpflanzens fremden Samens wird, dies als interessante Ergänzung, auch im altindischen "Nala und Damayanti", einem Teilstück des altindischen Epos "Mahabharata", unabhängig vom Alten Testament Jahrtausende zuvor entstanden, gleichfalls beschrieben. Da erhält die Frau des Herrschers Bhima von den Göttern, vermittelt von einem Rsi, der zwischen himmlischen und irdischen Gefilden pendelte, Knaben- und Mädchenperlen. Diese werden eingepflanzt, die Königin wird schwanger und gebiert Kinder, just so, wie sie gewünscht worden waren, die Gene waren von den Göttern präpariert worden.
Mein Fazit: Der Schöpfungsbericht im Alten Testament ist nicht Wort Gottes, er beschreibt vielmehr die Angelegenheiten der Götter. Er schildert auch keineswegs die Erschaffung der Erde durch den allmächtigen Gott aus dem Nichts. Vielmehr ist vom Wirken von Göttern die Rede, die eine Miniaturwelt bauen, vermutlich auf dem Meeresgrund, und in diesem Testlabor, dessen "Umweltbedingungen" veränderbar sind, entstehen die ersten Menschen. Und zwar durch gentechnische Manipulationen.
Das "Testlabor" wird schließlich zerstört....siehe Sintflutbericht. Einige gelungene Exemplare des "Experiments Mensch" sollen erhalten, die übrigen zerstört werden. Als die zu rettenden Exemplare verstaut sind, öffnen die Götter "die Schleusen der Kuppel" (1. Buch Mose Kapitel 7 Vers 11, wörtliche Übersetzung!). Das Testlabor auf dem Meeresboden wird geflutet. Wassermassen brechen von oben ein, überschwemmen das einst trockene Land. Noch steht die Arche auf dem trockenen Land, das ändert sich aber schnell, sie steigt höher und höher, wird für kurze Zeit zum "U-Boot", von Wasser rundum umschlossen, schaukelt dann auf dem Meer.
Im Testlabor war experimentiert worden, waren durch Genmanipulationen Wesen erzeugt worden, weniger gelungene Exemplare hat man vernichtet, auserwählte Exemplare wurden dann ausgesetzt, um die Erde zu bevölkern. Zu diesen Überlebenden gehörte, wir wissen es aus der Bibel, Noah. Noah aber war, so verrät es uns die Lamech- Rolle, ein Text, der nicht in den Kanon des Alten Testaments aufgenommen wurde, ein "Produkt der Wächter des Himmels".
Adam hat gelebt
An dieser Stelle ist eine kritische Rückfrage angebracht: Hat Adam wirklich gelebt? Wer an Adam und Eva als reale Persönlichkeiten, an Individuen, die es einst wirklich gegeben hat, glaubt, findet sich in unserer Zeit, die sich als aufgeklärt und kritisch empfindet, die alles hinterfragt, meist hämischem Spott ausgeliefert. Dabei wird freilich übersehen, daß es aktuellem Forschungsstand entspricht, wenn man davon ausgehet, daß es Adam und Eva wirklich gegeben hat. Umstritten ist lediglich die Frage, wie viele "erste Menschen" als Vorfahren des heutigen Homo Sapiens Sapiens angesehen werden müssen.
1986 untersuchte der amerikanische Genetiker Douglas C. Wallace von der Emroy-Universität in Atlanta, zusammen mit seinem Team die Mitochondrien, die menschlichen Erabanlagen. Sein Ergebnis: Die heute lebenden Frauen gehen auf vor etwa 100 000 Jahren in Afrika lebende "Evas" zurück. Zu ganz ähnlichen Ergebnissen kamen auch die Genetiker J.S. Jones und S. Rouhani, University College, London, und Jim S. Wainscoat und Team, Universität Oxford. Sie untersuchten einen Bestandteil des menschlichen Bluts, Beta Gloubolin, kamen zu der Erkenntnis, daß vor 100 000 Jahren in Afrika sechs Frauen lebten, die als "Evas" der heutigen Menschheit angesehen werden müssen. Von 500, vielleicht aber auch 10 000 Ur-Individuen, gehen auch der Tübinger Immungenetiker Professor Dr. Jan Klein und Kollegen aus Japan aus....Adams und Evas, real existierende Ur-Ahnen der heutigen Menschheit.
Adam, Abraham und die Außerirdischen
In altjüdischen, heiligen Texten, die leider nicht in den Kanon der Bibel aufgenommen wurden, wimmelt es nur so von Hinweisen, die die ersten Menschen in Verbindung mit Außerirdischen bringen. So veröffentlichte Paul Rießler "Altjüdisches Schrifttum außerhalb der Bibel". Im Text "Leben Adams und Evas" wird ein Bericht vorgelegt, der Adam selbst als "UFO- Zeugen" darstellt. Da lesen wir: "Da sah ich gleich dem Winde einen Wagen, und seine Räder waren feurig." Adam selbst wurde an Bord genommen. "Ich wurde...entrückt. Ich sah den Herrn da sitzen." Erzengel Michael steuerte das Vehikel.
Laut Überlieferungen, die Louis Ginzberg übersetzt und aufgezeichnet hat, unternahm Adam Flugreisen durchs All, sechs Welten wurden ihm gezeigt: Erez, Adamah, Arqua, Ge, Neshiah und Ziah. Erez war eine düstere Welt der Dunkelheit, anscheinend ein Planet, der sich in großer Distanz um seine Sonne drehte. Auf Adamah hatten es die Bewohner, anscheinend Vertreter einer fortgeschrittenen Zivilisation, bereits geschafft, ihre Umwelt zu verpesten. Auf Arqua lebten die Cainiten, Zwerge und Riesen. Jene Kreaturen fristeten ein ärmliches Dasein, kannten kein Getreide. Oft wurden zweiköpfige Wesen geboren, Mutationen. Planet Ge befand sich "nah am flammenden Feuer". Umkreiste dieser Planet in relativ geringem Abstand seine Sonne, vergleichbar mit Merkur? Auf Nesiah hausten Zwerge ohne Nase. Sie atmeten durch zwei Löcher. Auf Ziah herrschte arge Wasserknappheit, die Bewohner jener Welt werden als besonders schön beschrieben.
Die "Apokalypse des Muses" benennt Eva als "UFO-Zeugin": "Und Eva blickt zum Himmel auf, da sieht sie einen Lichtwagen heranfahren. Kein aus dem Mutterleib Geborener kann die Herrlichkeit beschreiben.".
So verwundert es dann auch nicht, daß die geheimnisvollen Texte von Qum Ran, die über Jahrzehnte hinweg der Öffentlichkeit vorenthalten wurden, ebenfalls sehr deutliche Hinweise auf Außerirdische enthalten. Im "Buch Henoch der Riesen" (Textbezeichnung 4 Q 532) wird auf "himmlische Wesen" hingewiesen, die mit "irdischen Töchtern" höchst intim verkehrten und Nachwuchs erzeugten- die "Nephilim", die Riesen. Text 4 Q 286/287 spricht konkret vom "Wagen der Herrlichkeit" erwähnt einen "Streitwagen der Herrlichkeit mit Scharen von Radengeln". Und Text 4 Q 227 lobt Henochs "himmlisches Wissen....über die himmlischen Sphären und ihre Wege". Kein Wunder: Wie wir aus dem 1. Buch Moses (Kapitel 5, Vers 24) wissen, wandelte jener Mensch mit den Göttern der Vorzeit. Er starb auch keines natürlichen Todes auf Erden, wurde vielmehr ins All "entrückt". Ins All wurde auch Michael gebracht (Text 4 Q 529), "zu den höchsten Himmeln". Erzengel Gabriel unterrichtete ihn in Sachen Städtebau. Text 4 Q 385/389 schließlich beschreibt ein himmlisches Flugvehikel, hebt den "Strahl seines Wagens" hervor.
Und in Louis Ginzbergs "Legenden der Juden" berichtet Rabbi Bar Jochai, wie Rabbi Yosse und eine kleine Schar Menschen auf einen Außerirdischen treffen. "Woher kommst du?" wird er gefragt. "Vom Planeten Arqua!" antwortet er bereitwillig. Die Menschen staunen: "Es gibt also Lebewesen auf Arqua?" Das bestätigt der Fremde. "Als ich euch kommen sah, beschloß ich nach dem Namen der Welt zu fragen, auf die ich gekommen bin."
Auf seinem Heimatplaneten sei so manches anders als auf der Erde. So seien die Jahre dort länger, mehr Zeit vergehe zwischen Saat und Ernte. Dem Besucher sind aber noch andere Welten bekannt. Doch nur auf der Erde könne er wie auf seinem Heimatplaneten leben. Friedlich gehe es aber auf Arqua keineswegs zu, da würden weite Bevölkerungskreise in Lagern gehalten, streng von Wächtern beaufsichtigt. Auf der Welt "Herabah" gebe es reichlich Wasser, auf "Tebel" hausten entsetzliche Monsterwesen, Kreaturen, die künstlich erzeugt worden seien.
Wie Adam und Eva hatte auch Abraham Kontakt mit Außerirdischen. Darüber berichtet die "Abrahamapokalypse". Zwei Fremde besuchen Jung-Abraham. Einer spricht ihn an. "Als ich die Stimme hörte, die solche Worte sprach, da sah ich bald hierhin und bald dorthin. Nicht eines Menschen Atem war’s." (10. Kapitel, Verse 1 und 2.) Angesichts der Fremdartigkeit seiner Besucher wird Abraham ohnmächtig: "Und so erschrak mein Geist, und meine Seele floh aus mir. Ich wurde wie ein Stein und fiel zu Boden, weil ich nicht mehr zum Stehen Kraft besaß."
Schließlich erlebt Abraham auch eine Himmelsreise, die in Kapitel 5 der "Abrahamapokalypse" beschrieben wird: "Und es geschah bei Sonnenuntergang, da gab es Rauch wie Rauch aus einem Ofen...So trug er mich bis an der Feuerflammen Grenzen. Dann stiegen wir hinauf, so wie mit vielen Winden, zum Himmel, der da ob dem Firmament war." (15. Kapitel, Verse 1, 4 und 5.). Abraham erspäht ein Raumschiff, eine Raumstation: "Ich sehe in jener Höhe, die wir bestiegen, ein mächtig Licht, nicht zu beschreiben, und in dem Licht ein Feuer, darinnen eine Schar, ja eine große Schar von mächtigen Gestalten,...die Worte rufen, wie ich sie nicht kannte." (15. Kapitel Vers 6.)
Zu den besten Indizien für die Prä-Astronautik schlechthin gehört für mich die Beschreibung Abrahams von seinem Aufenthalt im Inneren dieser Orbitalstation. Sie dreht sich allem Anschein nach um die eigene Achse, erzeugt so künstliche Schwerkraft. Bei Abraham liest sich das so: "Der hohe Ort, worauf wir standen, bald stand er aufrecht da, bald drehte er sich abwärts."(17. Kapitel Vers 3). So etwas wie eine Luke wird geöffnet (19. Kapitel Vers 4), Abraham beobachtet, daß mal die Sterne oben, mal unten zu sehen sind ( 20. Kapitel Vers 3).
Wirken der Götter
Auf dem Planeten Tebel sichtete Adam bei seiner Reise durchs All furchteinflößende Monster, Kreaturen, die nicht als Produkte der Evolution angesehen werden könne, die vielmehr von den Göttern erzeugt wurden. Solche Monstrositäten wurden aber auch auf der Erde produziert, von den Göttern, wie etwa der Historiker Eusebius schaudernd berichtet: "Menschen mit Schenkeln von Ziegen und Hörnern am Kopfe, noch andere, pferdefüßige, und andere von Pferdegestalt an der Hinterseite und Menschengestalt an der Vorderseite. Erzeugt hätten sie (die Götter) auch Stiere, menschenköpfige, und Hunde, vierleibige, deren Schweife nach Art der Fischschwänze rückseits an den Hinterteilen hervorliefen, auch Pferde mit Hundeköpfen...sowie andere Ungeheuer, pferdeköpfige und menschenleibige und nach Art der Fische beschwänzte, dazu weiter auch allerlei drachenförmige Unwesen und Fische und Reptilien und Schlangen und eine Menge von Wunderwesen, mannigfaltig gearteten und unterienander verschieden geformten."
Man möchte gern diese Horrorkreationen ins Reich der Märchen verbannen, möchte hoffen, daß es sie nie gegeben hat...doch in fast allen Museen der Erde finden sich Abbildungen, präzise Darstellungen jener Wesen. So finden sich im französischen Louvre Miniaturen, etwa 4200 Jahre alt, die menschenköpfige Stiere darstellen. im Eingangsbereich des Ägyptischen Museums von Kairo sah ich in einer Glasvitrine das in Stein gearbeitete Halbrelief fremdartiger Monster. Ihre Leiber erinnern an Pferde , sie haben Löwenfüße, auf unnatürlich langen Hälsen sitzen verhältnismäßig kleine Köpfe, die an Löwenhäupter erinnern. Angriffslustig stehen die beiden Wesen einander gegenüber, scheinen gleich einander angreifen zu wollen. Noch hindern sie kleine, sehr naturgetreu dargestellte Wesen daran, zerren an Stricken...Monstermischwesen sind auch auf der Osterinsel dargstellt- in Halbreliefs in Stein, halb Vogel, halb Mensch..
Darum Prä-Astronautik
Seit mehr als zwanzig Jahren betreibe ich intensiv Forschung auf dem Gebiet der Prä-Astronautik. Seit mehr als zwanzig Jahren werde ich bei Diskussionen und Vorträgen gefragt: "Welchem Zweck dienen denn solche Forschungen? Was nützt es uns denn zu wissen, daß eventuell vor zigtausend Jahren Außerirdische auf der Erde waren? Was macht es denn letztlich für einen Unterschied, ob denn der Mensch, wie er heute lebt, Produkt der Evolution ist oder von Außerirdischen hergestellt wurde?"
Ich meine: Der Mensch als intelligentes Wesen möchte genau wissen, woher seine Art kommt, wie er entstand, was in grauer Vergangenheit geschah. Wissenschaft dient dem Ziel, Wissen zu schaffen, entspringt dem angeborenen Drang des Menschen nach Erkenntnis. Forschung dient der Wissenserweiterung, ist zunächst einmal nicht zweckorientiert.
Die Götter der Vorzeit versprachen aber einst, in grauer Vergangenheit, wieder auf die Erde zurückzukehren. Alles spricht dafür, daß sie dieses Versprechen wahr gemacht haben. Sie sind wieder da, hier und jetzt. Da stellt sich doch die Frage: Was haben wir von ihnen zu erwarten? Und um diese Frage beantworten zu können, müssen wir erforschen, was sie bei ihren früheren Besuchen taten.
Sie schufen den Menschen nach ihrem Ebenbilde. Sie kreierten aber auch Monster, Mischwesen entstanden auf gentechnischem Wege. Alles spricht dafür, daß sie, die Besucher aus dem All, diese Experimente wieder aufgenommen haben.
Wieder hat eine Schöpfung begonnen, neue Wesen entstehen.
Da stellt sich die Frage: Was wird aus der alten Schöpfung? Was wird aus uns Menschen?
(Anmerkung: In diesen Tagen wird der sogenannte "Roswell-Film" heftig diskutiert. Kritiker wenden ein, das sezierte Wesen könne gar kein Außerirdischer sein, da es zu menschenähnlich aussehe. Dieser Einwand ist unbegründet. Denn wenn es sich bei der Besatzung des bei Roswell abgestürzten Raumschiffs um die zurückgekehrten "Astronautengötter" handelt, dann darf es nicht verwundern, daß diese Wesen menschenähnlich sind. Schließlich entstand der Mensch nach allen heiligen Büchern wie etwa der Bibel als "Ebenbild" der Götter. Sie sehen nicht zufällig so aus wie sie, wir wurden nach ihrem Ebenbilde erschaffen. Demnach wären die Roswellwesen nicht zufällig menschenähnlich. Vielmehr sehen wir so aus wie sie. Weil sie uns so schufen. In ihrem Ebenbilde!)
Darum "Sphinx- Syndrom"
Der Titel meines Buches "Das Sphinx-Syndrom" geht auf ein Gespräch zurück, das ich mit dem vor einigen Jahren verstorbenen "Vater der Weltraumfahrt", Professor Dr. Dr. Hermann Oberth in seinem Haus in Feucht bei Nürnberg führen durfte. Ich fragte den berühmten Raketenfachmann, wieso sich denn so viele Wissenschaftler weigern, sich mit der Theorie auseinanderzusetzen, daß Außerirdische in grauer Vorzeit zur Erde kamen und in unseren Tagen zurückgekehrt sind. Oberth antwortete mir: "Sie verhalten sich gegenüber dem Neuen genauso wie gestopfte Gänse gegenüber dem Futter. Nur um Gottes willen nicht noch mehr!" Erkenntnisse, die nicht in ihr liebgewordenes Weltbild passen, würden daher von vielen Wissenschaftlern erst gar nicht beachtet.
"Könnte man sagen, daß das so etwas wie eine Krankheit , ein Syndrom der Wissenschaft ist?" fragte ich. "Durchaus!" antwortete Oberth. Er selbst habe Jahrzehnte darunter gelitten, sei wie auf Wände aus Beton gestoßen, als er seine Vorschläge über die Möglichkeiten der Raumfahrt vortrug.
Die Sphinx ist für mich keineswegs nur ein Symbol oder Synonym für das Geheimnisvolle und Rätselhafte. Ich bin davon überzeugt, daß es sie wirklich gegeben hat. Als höchst reales, von den Astronautengöttern auf gentechnischem Wege produziertes Monsterwesen.
Yvonne Schneider, das Monster und die fehlende Zeit
Yvonne Schneider bekam an Bord des UFOs ein von den Fremden gentechnisch erzeugtes Monsterwesen zu sehen. Sie erlebte aber auch das Phänomen der "fehlenden Zeit". So kann sie sich nicht daran erinnern, was im Anschluß an die Beendigung der mit ihr durchgeführten Experimente geschah. Unvermittelt fand sie sich wieder im Gras neben ihrem Freund liegen.
Dem Phänomen der "gestohlenen Zeit" begegnen wir schon in biblischen Berichten. Im altjüdischen Text "Leben Adams und Evas" wird darüber berichtet, wie der sprichwörtlich erste Mensch, nämlich Adam, an Bord eines außerirdischen Flugvehikels gebracht wird. "Da sah ich gleich einem Winde einen Wagen, und seine Räder waren feurig." Adam wird an Bord gebracht: "Ich wurde entrückt." Vermutlich lernt er auch den Kapitän des Vehikels kennen: "Ich sah den Herrn da sitzen." Dann klafft eine Lücke in seiner Erinnerung: "Er brachte mich an jenen Ort, von dem er mich entrückt."
Ähnliches geschah auch Joseph Joslin, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu den vielen Menschen gehörte, die in zahlreichen Staaten der USA UFOs beobachteten. Am Abend des 23. April 1897 war er auf der Skinner Road in Forest Park, Michigan, unterwegs. Da fuhr ein gewaltiges Luftschiff vom Himmel herab. Fremdartige Wesen zerrten den Entsetzten an Bord ihres Raumschiffs, ließen ihn erst nach drei Wochen wieder frei. An diese Zeitspanne konnte er sich anschließend nicht mehr erinnern. "Die Fremden haben mich unter Hypnose in ihr Luftschiff entführt.." gab er später zu Protokoll. "Es waren winzige, zwergenähnliche Wesen..."
Illobrand von Ludwiger, Leiter der zentraleuropäischen Sektion des "Mutual UFO- Network" schreibt in seinem Standardwerk "Der Stand der UFO- Forschung": "Das Entführungssyndrom ist immer ähnlich: Einer oder mehrere Zeugen beobachten zunächst ein landendes unidentifiziertes Flugobjekt. Aus diesem sehen sie angeblich kleine Gestalten mit großen Köpfen und schwarzen Augen herauskommen. Die Zeugen fühlen sich von diesen, wie unter Hypnose, willenlos unter Kontrolle an Bord gebracht. Dort erfolgt eine im allgemeinen furchteinflößende ‘medizinische Untersuchung’, die gelegentlich als sehr schmerzhaft geschildert wird. Danach werden die Zeugen wieder zurückgebracht."
Auch die Forscherin Linda Moulton-Howe bezeichnet das "Missing-time-Phänomen" als häufig bei Entführungen von Menschen durch Außerirdische beobachtete Begleiterscheinung: "Eine Person oder Gruppe von Menschen sieht ein seltsames Licht. Dann wird festgestellt, daß Zeit fehlt, was unerklärlich erscheint. Oft treten Orientierungslosigkeit und Verwirrung auf. Manchmal haben diese Menschen rote Markierungen, Schnitte oder Nadelstiche. Später werden sie von verstörenden Träumen über Lichtphänomene, Flugobjekte und außerirdische Wesen, die gewöhnlich als kleinwüchsig (1- 1,30 Meter), grauhäutig, mit schwarzen Augen und vierfingrigen Händen beschrieben werden, heimgesucht. Unter Hypnose beschreiben diese Menschen dann gewöhnlich eine körperliche Untersuchung durch kleine graue Wesen in einem Raum, erfüllt von hellem, weißen Licht. Männliche Entführte haben berichtet, Spermaproben seien von ihnen genommen worden, weibliche Opfer sprachen von vaginalen Untersuchungen. Kleine Stückchen Fleisch wurden aus Beinen, Hüften, Rücken oder anderen Körperteilen entnommen."
UFOs und Viehverstümmelungen
Linda Moulton Howe bringt ein weiteres Phänomen mit UFO-Sichtungen in Verbindung: die sogenannten Viehverstümmelungen.
Prof. Dr. John Henry Altshuler, Pathologe und Hämathologe, hatte im Sommer 1967 von zahlreichen UFO- Beobachtungen im San Louis Valley, South Colorado, USA, gehört. Er reiste an, um sich selbst von den merkwürdigen Geschehnissen zu überzeugen. Im "Great Dunes Nationalpark" machte er sich zu nächtlicher Stunde "auf die Pirsch" und konnte tatsächlich UFOs beobachten. Fast wäre er von einer Polizeistreife als "verdächtiges Element" verhaftet worden. Doch als er sich als Pathologe zu erkennen gab, baten ihn die Polizeibeamten um Hilfe bei einer Untersuchung.
Am 9. September 1967 war ein dreijähriges Stutfohlen, genannt Lady, in der Nähe von Alamosa tot aufgefunden worden. Der Kopf des Tieres war auf grauenhafte Weise "behandelt" worden. Fleisch und Muskeln hatte man säuberlich entfernt, Gehirn , Teile des Rückgrats und innere Organe fehlten. Eine natürliche Erklärung für das Gemetzel gab es nicht. Freilich fanden sich in unmittelbarer Nähe Spuren, die ganz so aussahen, also ob da ein UFO gelandet sei.
Dr. Altshuler war entsetzt. "Das Pferd war am Hals bis zum Brustansatz mit einem sauberen Längsschmitt geöffnet worden, das Fleisch war an den Schnittstellen dunkler. Die Haut war an den äußeren Rändern fest, so als sei sie mit einem Laser durchtrennt worden. Am merkwürdigsten war die Tatsache, daß keinerlei Blutspuren zu finden waren. Weder am Tier noch am Boden. Dabei fehlten innere Organe, Herz, Lunge und Schilddrüse. Die Brustmitte des Tieres war völlig leer und grundsätzlich überall trocken. Eigentlich eine Unmöglichkeit."
Schon damals kam Prof. Dr. Altshuler zur Überzeugung: Hier waren Außerirdische am Werk. Doch damals, am Beginn einer wissenschaftlichen Laufbahn stehend, wagte er es nicht, derlei Gedanken öffentlich zuzugeben. Seither hat der Wissenschaftler unzählige Fälle von Viehverstümmelungen penibel genau untersucht. Und er ist überzeugter denn je: da wirken außerirdische Experimentatoren.
Tatsächlich gibt es eine Fülle von Zeugen, die die entsetzlichen "Tierversuche" als das Werk der Außerirdischen beschreiben.
Die Fälle Hansen und Watson
Im Mai 1980 waren Myrna Hansen und ihr fünfjähriger Sohn im Auto unterwegs. Sie näherten sich gerade Cimarron, New Mexico, als ihnen unweit der Straße "zwei Wesen" auffielen. Die kleinwüchsigen Gestalten traktierten eine Kuh, die dabei grauenhafte Schmerzensschreie ausstieß. Frau Hansen hielt am Straßenrand, rief den Wesen empört zu, sie sollten gefälligst das arme Tier in Ruhe lassen. Just in diesem Augenblick tauchten "zwei riesige, hell erleuchtete UFOs am Himmel auf", direkt über dem Auto. Dann geschah derart Furchteinflößendes, daß sich Myrna Hansen erst unter Hypnose wieder an die Geschehnisse erinnern konnte. Zusammen mit ihrem Sohn wurde die Frau an Bord eines UFOs verschleppt, kleinwüchsige Wesen unterzogen die Frau einer schmerzhaften vaginalen Untersuchung. Und an Bord des UFOs sah sie, ähnlich wie Yvonne Schneider, eine riesenhafte Gestalt, die in einem großen Behältnis, in einer rötlichen Flüssigkeit schwamm.
Dr. Leo Sprinkle vollzog bei der Zeugin die Hypnose. Er faßt zusammen: " Kleinwüchsige Wesen mit unheimlich wirkenden dunklen Augen untersuchten Frau Hansen eingehend medizinisch. Sie tasteten ihren ganzen Körper ab, besonders die Bauchregion. Sie widmeten besonders dem Mundraum große Aufmerksamkeit. Und sie entnahmen den Eierstöcken mehrere Ovarien."
Im Juli 1983 saßen Ron und Paula Watson, Missouri, USA, auf der Veranda ihres Wohnhauses. Die Farmersleute hatten einen anstrengenden Tag gehabt, genossen nun die Ruhe. Der Tag war sehr heiß gewesen, ein Gewitter lag in der Luft. So waren die Eheleute auch zunächst nicht erstaunt, als sie etwas aufblitzen sahen. Was es auch war, es mußte ganz in der Nähe geschehen. So holte man ein Fernglas aus dem Haus und suchte abwechselnd die nahegelegenen Felder und Wiesen ab. Auf der Weide eines Nachbarn beobachteten sie "kleinwüchsige Gestalten in silbrig glänzenden Anzügen". Sie standen bei einer Kuh, die am Boden lag. Die Kreaturen "befummelten" das Tier irgendwie, das allem Anschein nach gelähmt war, sich nicht bewegen konnte. Die Kuh lebte aber noch, die Atembewegungen waren deutlich auszumachen.
Plötzlich "schwebte die Kuh zusammen mit den kleinwüchsigen Wesen in Richtung eines kegelförmigen Objekts, das silbrig glänzend im Hintergrund auf einer Wiese stand."
Ron Watson: "Erst sahen wir das Vehikel fast gar nicht, weil seine Oberfläche wie ein Spiegel Gras, Büsche, Bäume und Himmel reflektierte." Im "UFO" selbst war eine Art Tür, eine Öffnung auszumachen. Und in diese Tür hinein schwebten die kleinwüchsigen Experimentatoren zusammen mit ihrer "Beute", der Kuh. Sekunden später war das UFO verschwunden.
"Jack-the-Rippers" aus dem All
Judy Doraty aus Houston, Texas, war im Mai 1993 Opfer einer traumatischen UFO- Begegnung. Ihr Bericht läßt keinen Zweifel mehr bestehen: Die Viehverstümmelungen sind das Werk außerirdischer Experimentatoren.
Angefangen hatte alles geradezu idyllisch. Judy Doraty hatte mit ihren Familienangehörigen auswärts einen harmonischen Abend beim Bingospiel verbracht. Nun war die Familie auf dem Nachhauseweg, die Stimmung war heiter und gelassen. Plötzlich fiel den Doratys eine "Leuchterscheinung" am Himmel auf. Man hielt am Straßenrand, Judy Doraty stieg aus...und fand sich plötzlich wieder im Auto. Zeit war ihr gestohlen worden, in ihrem Gedächtnis klaffte eine Lücke. Erst 1979 ließ sie sich unter Hypnose befragen. Mehrere Sitzungen wurden durchgeführt, Dr. Leo Sprinkle nahm die Befragung vor.
Als die Zeugin das Auto verlassen hatte, sah sie im Lichtschein eines UFOs ein braunweißes Kälbchen, das von einem gelblichen Lichtstrahl an Bord des UFOs gezogen wurde. Auch Tochter Cindy stieg aus, ging zusammen mit ihrer Mutter in Richtung UFO. Das Flugobjekt zog die beiden Frauen förmlich an. Sie konnten nicht anders, sie mußten sich nähern, obwohl sie doch immer größere Angst hatten. So überquerten sie ein Feld. Cindy sah sie als erste: "furchteinflößende Gestalten". Die junge Frau: "Sie sahen wirklich erschreckend aus." Die Wesen näherten sich den Frauen. Eines führte Cindy am Arm, sie folgte willenlos. Zwei weitere der fremdartigen Wesen beobachteten das Geschehen aus einiger Entfernung. "Es war, als würde ich eskortiert!"
Die Fremden waren etwa 1,50, vielleicht 1,55 Meter klein. Ihre Augen glichen denen von Insekten, waren schwarz wie die Nacht. Statt eines Mundes hatten sie einen schmalen Schlitz, eine Art "Strich" im Gesicht. "Sie gingen irgendwie komisch, wie Roboter." erinnerte sich Cindy.
Tochter Cindy: "Dann kam ein Lichtstrahl von der Unterseite des UFOs. Er fühlte sich seltsam an, irgendwie feucht." Von diesem Strahl wurde das Kälbchen an Bord des UFOs gesogen. "Es bewegte sich. Es schien zu schreien. Aber ich hörte nichts. Es bewegte sich, schwebte in den Himmel, zum UFO. Verzweifelt trat es mit den Beinen." Cindy sah sein Maul, meinte, das Tier habe geweint, sie sah es höher und höher steigen, im UFO verschwinden. Cindy wurde ohnmächtig...und fand sich selbst im Inneren des UFOs wieder.
Unter Hypnose beschreibt sie: "Es war ein runder Raum, wirklich alles war rund. Und alles war stahlgrau. Dann war da eines dieser Wesen. Es hatte Augen wie ein Insekt. Sein Kopf war rundlich, das Kinn war spitz, wie bei einer Ameise. Es hatte dürre Arme und Beine, war insgesamt eher mickrig. Hände hatte es nicht, sondern Krallen." Cindy wurde auf einen Untersuchungstisch gehoben, von den Wesen mit kalten, starren Augen fixiert. Eines der Wesen griff nach ihrem Gesicht. "Es war, als ob es mein Gesicht festhalten wollte, als ob es mich küssen wollte, aber das würde es nicht tun. Ich wollte dieses Wesen abschütteln, ich wußte nicht, was es mir antun würde." Das Wesen berührte die Stirn des vor Angst schlotternden Teenagers. Plötzlich war die Angst verschwunden, als habe man ihr ein Beruhigungsmittel verabreicht. "Sie faßten mich an, berührten mich, betasteten meine Hüfte, meinen Nabel. Es waren drei von diesen Wesen." Ein langes Instrument wurde in ihren Hals geschoben, erzeugte Brechreiz. Für die Fremden war die junge Frau kein gleichberechtigter Partner, sondern Untersuchungsobjekt. Genauso wie das Kalb, das sich an Bord des UFOs befand, das gleichfalls untersucht wurde. Cindy wurde es schlecht. Sie sah, wie die Wesen Stücke aus dem Körper des Tieres schnitten, sorgsam ablegten. Flüssigkeit wurde aus den Proben gesaugt. Cindy befiel Panik. Die Fremden versuchten sie zu beruhigen, anscheinend auf dem Wege der Gedankenübertragung. Sie, die Fremden, seien schon "einige Zeit" hier, würden Erde und Wasser testen, Vegetation und Tiere untersuchen.
Cindy empfand ihre Erlebnisse an Bord des UFOs als realen Horrortrip, die sie ins Unterbewußte verdrängte. Einfühlsame Hypnosebefragungen brachten das Grauen in ihr Gedächtnis zurück. "Da war ein Wesen, eine dieser Gestalten, ich denke, es war eine Frau, in ihren dreifingerigen Klauen hielt sie ein Skalpell. Sie hatte eine abgeschnittene, große Zunge, von der sie anscheinend die Haut löste. Als würde sie eine Karotte schälen." Aus den Wänden ragten Röhren heraus, in die steckten die Wesen Gewebeproben vom Kälbchen. Überall im Raum schienen Teile von Tieren zu liegen, wissenschaftliche Präparate. Zum Beispiel eine abgeschnittene Hundeschnauze, die Knochen teilweise penibel von Haut und Fleisch befreit, die Zähne lagen bloß. In einem gläsernen Behältnis schwamm ein Schweinefötus in einer gallertartigen Masse. Auf einem Tisch lagen zwei Vögel, wahrscheinlich ein Eichelhäher und ein Spatz, beide tot."
Rückblick und Resümee
Heilige Texte, so auch die Bibel, beschreiben den Menschen als von den "Astronautengöttern" erzeugtes Produkt gentechnischer Versuche. Doch nicht nur Menschen entstanden in den Labors der Experimentatoren aus dem All, sondern auch monströse Mischwesen. Weltweit versprachen die "Astronautengötter", sie würden einst zur Erde zurückkehren. Etwa um zu überprüfen, was aus ihrem Experiment Mensch geworden ist.
Sie sind nun zur Erde zurückgekehrt. Wie zu biblischen Zeiten entführen sie Menschen. Deutlich erkennbar sind die Parallelen zwischen den Entführungsberichten, die vor Jahrtausenden entstanden und den Aussagen heutiger Entführungsopfer.
Wieder experimentieren sie, die Besucher aus dem All. Sie entnehmen Männern Spermaproben, schwängern Frauen künstlich, entführen sie erneut und berauben sie der Embryos.
Sie experimentieren auch mit Tieren. Und das auf grauenerregende Weise. Auch dieses Faktum müssen wir akzeptieren, auch wenn es nicht in das vielen "UFO- Forschern" liebgewonnene Bild von den guten, gütigen Wesen aus dem All paßt.
Doch wozu sollen diese Tierversuche dienen? Linda Moulton Howe, die wohl führende Expertin auf dem Gebiet der Tierverstümmelungen, meint: "Eine Spekulation besagt, daß die Außerirdischen genetisches Material zusammentragen, um biologische Doppelgänger, Roboter oder irgend etwas Unbegreifbares zu schaffen." Ich kann diese Aussage nur unterstreichen. Nicht böse Geheimdienste verstümmeln Tiere, sondern Besucher aus dem All, die auf diese Weise Genmaterial gewinnen, um so neue Mischwesen zu produzieren, wie schon einst in Ägypten und auf der Osterinsel. "Eine neue Schöpfung hat begonnen", so auch der Untertitel meines neuen Buches "Das Sphinx- Syndrom". Da stellt sich die bange Frage: Was wird dann aus der "alten Schöpfung", aus uns, wenn neue "Adams und Evas" kreiert werden?
Die Geschichte des Wirkens der "Astronautengötter" belegt, daß sie wenig glimpflich mit Exemplaren umgingen, sobald sie "bessere" Modelle geschaffen hatten. Droht uns also ein neuzeitliches Sodom und Gomorrha?
Noch scheinen die Besucher aus dem All uns Menschen nicht als gleichberechtigte Partner anzusehen, noch scheinen sie uns nicht als wirklich intelligente Wesen einzustufen, mit denen man kommuniziert. Sie springen mit uns um wie irdische Wissenschaftler mit Versuchstieren. Und: Wenn wir ehrlich sind, dann müssen wir zugeben, daß wir Menschen uns auch nicht sonderlich intelligent verhalten, wenn man an Krieg und Terror, an Umweltzerstörung und den Umgang der Menschen miteinander denken.
Keine Hoffnung besteht, daß unsere Probleme von den Fremden aus dem All gelöst werden...das müssen wir schon selbst tun. Vielleicht ist die Art und Weise, mit der wir Probleme lösen oder nicht, entscheidend für das Verhalten der Astronautengötter uns gegenüber. Ob sie uns als primitive oder intelligente Wesen ansehen und behandeln.
Ich meine: Erst wenn wir auch in den Augen der Astronautengötter eine intelligente Spezies sind, erst wenn wir uns als eine Menschheit empfinden und nicht stets die eigenen lokalen Interessen verfolgen, erst dann haben wir eine Chance, an einem Dialog mit den Besuchern aus dem All teilzunehmen.
Maßgebend für das Verhalten mag auch die Art und Weise sein, wie wir mit den Fremden aus dem All umgehen. Sollte der "Roswell- Film" echt sein, dann ist er ein Beleg für unser barbarisches Verhalten. Nach Aussagen des nach wie vor anonymen Kameramanns, der die "Roswellaufnahmen" gedreht haben will, lebten vier kleinwüchsige Außerirdische noch, als Vertreter der Spezies Mensch sich "ihrer annahmen". Die verletzten Kreaturen sollen "Kästen" an sich gepreßt haben. Und Militärs sollen, so der Kameramann, eines der "Roswellwesen" mit Hieben mit einem Gewehrkolben an den Kopf traktiert haben, um ihm seinen "Kasten" zu entreißen.
Da kann man kaum erwarten, daß die Besucher aus dem All humaner mit uns umgehen, da kann es nicht verwundern, wenn sie Menschen entführen und in unwürdigster Art und Weise behandeln.
Es ist endlich an der Zeit, daß wir Menschen unsere Art zu handeln grundlegend überdenken. Wenn wir auf den Dialog mit dem Kosmos von intelligentem Wesen zum gleichberechtigten Partner hoffen.
Voodoo-Magie auf der Osterinsel
Von Walter-Jörg Langbein Startseite - Berichte
1992 verbrachte ich eine Woche auf der geheimnisvollsten Insel unseres Planeten....auf der Osterinsel. Einen Tag lang dauerte ein seltsames Ritual. Sieben Personen agierten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang: vier Chilenen, zwei Peruaner und ein Brasilianer. Und der Mann aus dem Land des Kaffees und Fußballs nannte sich Hounganman. Ich durfte als Zeuge dabei sein - nach langwierigen Verhandlungen. Meine Argumente waren schließlich ausschlaggebend: eine Flasche Whisky einer bekannten Edelmarke und zwei Stangen Zigaretten.
Am frühen Morgen mußte alles schnell gehen. Wolken ballten sich zusammen, Regeln prasselte. Wir suchten einen Regenbogen. Und dort, wo er die Erde berührt zu haben schien, wurde dann das Ritual zelebriert. Doch zunächst mußte wir ein "Mäuerchen", etwa fünfzehn Zentimeter hoch, zwei mal zwei Meter im Quadrat, errichten. Das brachte uns blutige Hände ein. Das Zentrum dieses "Tempels" legte der Priester mit Pappe aus. Darauf zeichnete er ein kleines Quadrat aus weißlichen Steinen. Von dessen Zentrum führten vier Linien, ebenfalls aus "Steinchen" gezeichnet, nach außen. Und im Zentrum wiederum lag ein schwarzer, eiförmiger Stein, vermutlich aus Vulkangestein.
Vom Kassettenrecorder erklangen Elvis-Songs. Dazu wurden lärmende Trommeln geschlagen - vier Stunden lang. "Jetzt sind die Erdgeister angereist!" wurde mir zugeraunt. Der Houngan-Man bekreuzigte sich, warf kalkähnliche Steinchen in alle vier Himmelsrichtungen, drehte sich im Kreis. Laut rief "Linsahmawu, Vuvulivhawe". Eine Litanei folgte. Dann wurde die Erde gesegnet. Dann: drei Stunden monontoner Gesang. Der Houngan-Man entzündete vier Kerzen. Eine Stunde....Schweigen. Regen setzte ein, verlöschte die Kerzen....
Dann erklang wieder Musik, vier Stunden Elvis, vier Stunden Trommeln. Dann: Schweigen. Der Houngan-Man schrie wieder unverständliche Worte. Er baute das Mäuerchen ab, warf die Steine in rascher Folge ins nahe Meer.
Einige der Geheimnisse wurden mir enthüllt: Fast der gesamte Whisky wurde ins Meer gegossen. Ein Großteil der Zigaretten flog ebenfalls ins Meer - Gaben für die Götter. Im Zentrum des "steinernen Mäuerchens" wurde Tabak verbrannt: Opfer für die Götter. Das Trommeln wie die Elvis-Musik sollte die Grenze zwischen Diesseits und Jenseits aufreißen, damit vier Geistwesen herbeieilen konnten. Vier Stunden benötigten sie für den Weg...wurde mir gesagt. Und nach dem Ritual dienten Musik und Trommeln wieder magischen Zwecken: Jetzt sollte die aufgerissene Grenze zwischen Diesseits und Jenseits wieder geschlossen werden.
Einen ganzen Tag dauerte das seltsame Ritual auf der Osterinsel, vom Morgengrauen bis zum Abend. Hounganman: "Ich erbte ein nicht unerhebliches Vermögen, ließ mich auf Haiti zum Voodoo-Priester ausbilden und erfülle nun schon seit Jahren den letzten Willen meines Vaters." Der hatte, davon war er überzeugt, mit "bösen Geschäften" in Brasilien viel Unheil angerichtet. Sein Sohn, darum bat er, möge durch Voodoo-Zauber sein Unrecht so weit wie möglich ungeschehen machen. Das tue er nun - in aller Welt, immer möglichst an heiligen Stätten wie auf der Osterinsel.
Fotografieren durfte ich nicht. Der Voodoo-Mann fertigte mit meinem Apparat einige Aufnahmen vom Zentrum des "Tempels" an....von dem "Ei", von den "kalkähnlichen" Steinchen. Und: Ich solle nur ja nicht wagen, mich despektierlich über das Ritual zu äußern. Als ich abends im Hotelzimmer nicht schlafen konnte, grübelte ich lang darüber nach, was ich wohl erlebt hatte. Humbug? Oder ein echtes Voodoo-Ritual?
Aus Südamerika wieder zurück wollte ich bei Musik entspannen. Ich schob eine Musikkassette mit Elvis-Songs ins Gerät. Und hörte nichts. Das Band war - leer, irgendwie von irgendwem gelöscht. Wie soll ich mir den Vorgang erklären? Als "technischen Defekt"? Oder als kleine "Warnung" des Voodoo-Manns? Als aufgeklärter Europäer kann ich so etwas natürlich nicht glauben. Aber: Ich werde mich hüten, je despektierlich über das Voodoo-Ritual auf der Osterinsel zu äußern.
Das Geheimnis der
amphibischen Astronautengötter
Vortrag auf dem One-day-Meeting der A.A.S. in Berlin, vom 19. August 2000
Von Walter-Jörg Langbein Startseite / Vorträge
Sehr geehrte Damen und Herren!
Prolog
Zu den Eckpfeilern der AAS-Hypothese gehört auch heute noch das erstaunliche Wissen der westafrikanischen Dogon über das Sirius-System. Fragt man die Dogon, woher sie so genau zum Beispiel über Umlaufbahnen und Gravitationsverhältnisse jener fernen Welt Bescheid wissen, so verweisen sie auf die Nommos - auf amphibische Götter, die in grauer Vorzeit aus den Tiefen des Alls zur Erde gekommen seien und sie über ihre himmlische Heimat unterrichtet hätten. Wir verdanken den exakten Recherchen des Linguisten Robert Temple eines der besten Indizien für unsere AAS-Gesellschaft. Die Kenntnisse der Dogon allein sind schon mehr als erstaunlich. Wie ist es möglich, dass einem einfachen "Naturvolk" unzählige Details über das Sirius-System bekannt waren, die sich erst dank modernster Forschungsmethoden des 20. und 21. Jahrhunderts als völlig korrekt erweisen konnten? Und dabei ist das Wissen der Dogon nicht nur Jahrhunderte, sondern - Temple weist dies sehr anschaulich nach - Jahrtausende alt!
Kamen also vor Jahrtausenden Außerirdische vom Sirius-System zur Erde? Waren es amphibische Astronautengötter? Wenn ja, müssten sie nicht auch in anderen Kulturkreisen Spuren hinterlassen haben - die amphibischen Außerirdischen der Vorzeit? Ich habe versucht ihre Spur aufzunehmen....
Vorliebe für Wasser..... in der Südsee
Keinen Zweifel kann es geben: die Besucher aus dem All hatten eine erstaunliche Affinität zu Wasser. Denken wir an die fantastische Inselwelt Mikronesiens. Bei Ponape wurden in grauer Vorzeit auf rund einhundert künstlich geschaffenen Inseln riesige Bauten aus kolossalen Steinsäulen errichtet. Hauptverkehrssystem in jenem Venedig der Südsee waren unzählige Kanäle. Es gab aber auch von einzelnen Inseln aus unterirdisch angelegte Tunnels, die - zunächst unter dem Meeresboden verlaufend - irgendwo im Meeresboden endeten. Es waren himmlische Besucher, die in fliegenden Schiffen zur Erde kamen, die exakt festlegten, wo die künstlichen Inseln zu errichten seien. Waren es amphibische Götter aus dem All? Die überirdischen, göttlichen Ur-Gründer von Nan Madol lebten, so heißt es in uralten Überlieferungen, im Meer. Masao Hadley, angesehener Wächter von Nan Madol: "Bevor das Volk von Pohnpei hier ankam, da gab es schon die Stadt der Götter! Auf dem Meeresgrund!" Diese Behausungen tief unter dem Meeresspiegel sollen auch heute noch zu finden sein: direkt bei "Nan Mwoluhsei", das heißt zu Deutsch "wo die Reise endet" - die der Götter aus dem All? Davon sind auch heute noch die Einheimischen überzeugt. Mutige Taucher, so wird berichtet, sind in jene Gefilde vorgedrungen und haben Ruinen erblickt. Diese Überreste einer uralten Urkultur hat noch niemand zu erforschen gewagt. Ein göttlicher Fluch soll auf ihnen ruhen und jeden Menschen töten, der sich den einstigen Behausungen der himmlischen Wesen nähert.
David Hatcher Childress ließ sich auch durch noch so Furcht einflößende Schilderungen der tödlichen Auswirkungen dieses Fluchs nicht davon abhalten, zusammen mit einigen Freunden vor Ort zu tauchen. In einer Tiefe von zwischen zwanzig und fünfunddreißig Metern unter dem Meeresspiegel stießen sie immer wieder auf senkrecht stehende Monolithen. Sie traten häufig paarweise auf und waren fast immer stark mit Korallen überwuchert. Childress: "Einige dieser Steine tragen Gravuren, zum Beispiel Kreuze, Quadrate, Rechtecke und auf einer Seite offene Vierecke. Ähnliches habe ich in den fantastischen Ruinen in den Bergen Boliviens, einige Meilen von Tiahuanaco entfernt, gesehen, bei Puma Punku. Gab es eine Verbindung?" Waren das die ersten Hinweise auf die Stadt der Götter? Childress und seine Kollegen stellten fest: Unweit der stehenden Säule fiel der Meeresboden noch weiter ab, vermutlich auf fünfzig bis sechzig Meter. In jene tieferen Regionen wagten sie nicht hinabzutauchen.
Eines der imposantesten künstlich erschaffenen Bauwerke von Ponape ist Nan Mwoluhsei, zu Deutsch: "Wo die Reise endet". Die allem Anschein nach für die Ewigkeit gebaute Mauer ist heute noch 860 Meter lang. Sie ist erdbebensicher erstellt worden. Welche Reise endete hier? Die der Götter aus dem All?
Biblische Götter und ihre Wohnsitze im Meer
Mwari, ein vorgeschichtlicher afrikanischer Gott, wird als amphibisches Wesen beschrieben. Eine solche Vorstellung mag uns christlich orientierten Europäern seltsam erscheinen. Sie darf uns aber nicht dazu verleiten, hochnäsig auf exotisch-mysteriös anmutende Gottes-Vorstellungen herabzublicken. Denn ein sorgsames Quellenstudium der hebräischen Texte unseres Alten Testamentes, das zum Fundament des Christentums gehört, belegt: unser heutiges Gottesbild basiert auf mystisch-mysteriösen Vorstellungen, die jenen von Mwari in mehr als erstaunlicher Weise ähneln! Zumindest gibt es im Alten Testament klare Hinweise darauf, dass vorgeschichtliche Götter die ersten Menschen in einem Labor auf dem Meeresboden schufen. Es wird in einem selbst Theologen kaum bekannten Text als "Wohnsitz der Götter" beschrieben!
Das Christentum ist, neben dem Judentum und dem Islam, eine der drei großen monotheistischen Religionen, in deren Zentrum ein einziger, allmächtiger Gott steht. Frühe Texte aus dem Alten Israel bezeugen freilich, dass für die alten Juden keineswegs nur ein einziger Gott existierte. Es wurde lediglich streng gefordert, dass alle übrigen Gottheiten nicht mehr angebetet werden durften.
An der Existenz dieser anderen mächtigen Wesen wurde mit dieser Verbotsvorschrift freilich kein Zweifel geäußert. Die anderen Götter galten nach wie vor als ebenso real wie der eigene Hauptgott. Völlig zutreffend stellt das "Lexikon Alte Kulturen" in diesem Zusammenhang fest, dass "nicht die Existenz anderer Götter bestritten, sondern (‘nur’) ihr Kult untersagt wurde." Dies wird sehr wohl in der Bibel, die als streng monotheistisch gilt, etwa bei Jesaja mehr als deutlich. Hier (Kapitel 41, Vers 29) lesen wir über die fremden Gottheiten: "Siehe, sie sind alle nichts und nichtig sind ihre Werke, ihre Götzen sind leerer Wind!"
Es ist mehr als interessant, wie präzise Moses die von nun an verbotene Herstellung von Götterbildnissen definiert. Weil diese Anordnung in ihrer fundamentalen Bedeutung unterstrichen werden sollte, wurde sie gleich doppelt in den Pentateuch aufgenommen. Wir lesen im 2. Buch Mose (Kapitel 20, Vers 4) und im 5. Buch Mose (Kapitel 5, Vers 8): "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem was im Wasser ist."
Gerade im Wasser aber, im Meere, war nach alter Überlieferung ein "Wohnsitz der Götter". Lesen wir nach bei Hesekiel (Kapitel 28, Vers 2): "Ich bin ein Gott, einen Wohnsitz der Götter bewohne ich im Herzen der Meere." So lautet die wortgetreue Übersetzung des Verses aus dem Hebräischen, die ich selbst vorgenommen habe. Die beiden Worte, die in diesem Zusammenhang ganz besonders wichtig sind, lauten im Hebräischen "Moschaw Elohim". Elohim ist eindeutig Mehrzahl. Moschaw kann mit "Sitz", "Wohnsitz", "Aufenthaltsort" und "Standort" übersetzt werden.
Weil wir hier eine äußerst wichtige Aussage über die Götter der Vorzeit vorliegen haben, die selbst so manchem bibelfesten Zeitgenossen unbekannt ist, habe ich eine Vielzahl von unterschiedlichen Bibelausgaben vergleichend herangezogen. Es wäre mehr als vermessen, wollte der Verfasser behaupten, als Einziger die richtige Übersetzung dieser so wichtigen Passage bieten zu können.
Mit dem Ausdruck "Moschaw Elohim" hatte so mancher Übersetzer Schwierigkeiten. Martin Luther waren die Götter (Mehrzahl!) suspekt. Nicht verstanden hat er wohl, was "Wohnsitz" oder "Standort" im Meer bedeuten soll. Er übersetzte daher - und ich zitiere unter Beibehaltung der Schreibweise Luthers aus der Ausgabe von 1545: "So spricht der Herr HERR: Ich sitze im thron Gottes mitten auff dem Meer." Selbst Martin Buber, dessen Verdeutschung des Alten Testamentes sonst den hebräischen Originaltexten sehr nahe kommt, hat sichtlich Probleme mit den Göttern (Mehrzahl): "Ein Gott bin ich, ich besitze einen Gottheitssitz im Herzen der Meere."
Leopold Zunz hingegen stellt textgetreue Wiedergabe in den Vordergrund, wobei seine wortgetreue Wiedergabe sprachlich etwas ungewohnt klingt: "Ich bin ein Gott, ein Wohnsitz der Götter wohne ich im Herzen der Meere." Etwas glatter liest sich der Vers in der Herderschen Einheitsübersetzung von anno 1980: "Ich bin ein Gott, einen Wohnsitz für Götter bewohne ich mitten im Meer."
Ein ganz ähnlicher Sachverhalt gehörte vermutlich schon Jahrtausende vor dem Entstehen des Alten Testaments zum religiösen Allgemeingut in Mesopotamien! Im Schöpfungsmythos des Zweistromlandes lesen wir, dass Marduk, der mächtige Gott, im "meergrünen Wohnort", also unter dem Meer, eine Basis für die himmlischen Götter schuf. Zu welchem Zweck? Um in einer Art "Testlabor" die ersten Menschen künstlich zu erschaffen! Sie sollten den Göttern als Sklaven dienen, waren also keineswegs als gleichberechtigte Partner gedacht!
Ein Testlabor auf dem Meeresgrund
Erinnern wir uns an die ellipsenförmige "Götterstadt" Zimbabwe in Afrika. Der Archäologe Professor Hans Schindler-Bellamy machte den Verfasser darauf aufmerksam, dass nach alten Überlieferungen Gott Mwari in Verbindung mit Zimbabwe stand. Mwari soll eine intelligente Kreatur erschaffen haben, die "unter den Wassern lebte" - ein amphibisches Wesen? Die biblische Schöpfung fand ebenfalls unter Wasser statt: auf dem Meeresboden, im "Wohnsitz", "Aufenthaltsort" oder "Standort" der Götter. Was wie eine sciencefictionartige Spekulation anmutet, das ist nichts anderes als eine wortwörtliche Übersetzung des bekanntesten Bibeltextes überhaupt. Freilich entstellen gravierende Übersetzungsfehler den eigentlichen Sinn des Berichts.
"Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde." Dieser Satz ist fast jedem Zeitgenossen vertraut, auch wenn er sonst nicht zu den emsigen Bibellesern gehört. Tatsächlich ist es wohl der am fehlerhaftesten übersetzte Text der Bibel überhaupt! Das fängt schon mit "Am Anfang" an. Präziser müsste verdeutscht werden: "Aus dem, was am Anfang war..." Damit wird der eigentliche Sinn erst verständlich. Es ist nicht die Rede davon, dass Gott aus dem Nichts etwas schuf. Vielmehr fand er bereits etwas vor, woraus er dann etwas kreierte. Freilich ist auch nicht von "Gott" in der Einzahl die Rede, sondern von den Elohim in der Mehrzahl: von jenen Wesen also, die laut Hesekiel im Meer einen "Wohnsitz", einen "Aufenthaltsort" oder "Standort" hatten. Es ist also nicht vom allmächtigen Gott des Monotheismus die Rede, sondern von Göttern (Mehrzahl!) die etwas geschaffen haben und zwar aus dem bereits Vorgefundenen! Was aber stellten sie her? Nimmt man den Bibeltext weiter wörtlich, dann wird das sehr schnell klar. Sie errichteten einen "Wohnsitz", einen "Aufenthaltsort" oder einen "Standort" der Götter - auf dem Meeresboden. Dieser Sachverhalt wird auch dann deutlich, wenn wir gründlich, Wort für Wort lesen, was in jeder gängigen Bibelausgabe ganz am Anfang geschrieben steht.
Die Götter bauten demnach zunächst eine Kuppel auf dem Meeresgrund. Louis Ginzberg weist darauf hin, dass in altjüdischer Literatur, in Texten, die leider nicht in den Kanon der Bibel aufgenommen wurden, konkrete Hinweise über dieses "Gewölbe" entnommen werden können. Demnach war es durchsichtig und nur "drei Finger dick". Damit es das enorme Gewicht der auf ihr ruhenden Wassermassen tragen konnte, war es mit der "Kraft des Feuers" gehärtet worden.
Nachdem die Kuppel auf dem Meeresboden stand, wurde das Wasser unter dem Gewölbe herausgepumpt. Jetzt wurde das Trockene sichtbar. Darauf wurden Pflanzen und Bäume in die Miniaturwelt auf dem Meeresboden geschafft. Am künstlichen Firmament wurden Lichter angebracht, "Lampen", "um zu scheiden zwischen dem Tag und der Nacht. Und sie seien zu Zeichen und Zeiten zwischen den Tagen und den Jahren."
Warum haben die Götter so eine Station auf dem Meeresboden erschaffen? Es war eine Art Testlabor. So wie heute Wissenschaftler bereits "Gott" spielen und gentechnisch-künstlich Tiere erzeugen, die von der Natur nie vorgesehen waren, so produzierten die Götter den Menschen. Dass es Götter (Mehrzahl) waren, die aktiv wurden, geht auch aus allen heutigen Übersetzungen hervor (1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 26): "Lasset uns Menschen machen!" Hier ist eindeutig von Göttern die Rede! Spätere Theologen interpretierten, damit seien Gottvater, Sohn und Heiliger Geist gemeint. Die frommen Interpreten mögen das wirklich geglaubt haben, doch die christliche Lehre von der Dreifaltigkeit war zu jenen Zeiten, als das Alte Testament entstand, völlig unbekannt. Es gab damals auch noch nicht den so genannten "Pluralis Majestatis", die Mehrzahlform der Kaiser und Könige des Mittelalters.
Es kann nicht bestritten werden: Nimmt man den "Schöpfungsbericht" wörtlich, dann beschreibt er die Kreation des intelligenten Menschen als das Ergebnis eines wissenschaftlichen Experiments in einem "Forschungslabor" auf dem Meeresgrund. In dieser kleinen Miniaturwelt konnten die Außerirdischen ganz gezielt die äußeren Umstände und Lebensbedingungen ihrer "Versuchswesen" nach eigenem Gutdünken manipulieren. Sie experimentierten an den Genen. Eva, so heißt es bei Moses (1. Buch Mose, Kapitel 2, Vers 21) wurde von den Göttern aus Adams Rippe erschaffen. Das sumerische Keilschriftzeichen für "Rippe" heißt "ti" - und bedeutet auch "Lebenskraft" und die hat ihren Sitz in der Zelle. Entstand also Eva als Kunstprodukt, basierend auf Adams Genen?
Ein weiterer interessanter Hinweis, der sich nur dann erschließt, wenn wir den Text im hebräischen Original lesen: Kain ermordet Abel. Eva bekommt ein weiteres Kind. Bei Moses lesen wir (1. Buch Mose, Kapitel 25, Vers 4): "Und Adam erkannte nochmals sein Weib und sie gebar einen Sohn und nannte ihn Seth, denn gewährt hat mir Gott einen anderen Samen für Abel, welchen Kain erschlug." In einer gängigen Übersetzung scheint dieser Vers kaum brisante Information zu enthalten, wohl aber in der wortwörtlichen Übertragung: "Und sie nannte ihn Schet (zu Deutsch: Setzling), denn gegeben haben mir die Götter fremden Samen für Abel, welchen Kajin erschlug." Seth oder "Setzling" war demnach das Produkt einer künstlichen Befruchtung durch die Götter!
Irgendwann waren die Götter mit ihren Experimenten zufrieden. Sie beschlossen, die besten, die gelungensten Exemplare aus dem Testlabor herauszunehmen und an der Erdoberfläche anzusiedeln. Es galt also, eine begrenzte Anzahl von Lebewesen aus der Miniaturwelt unter der Kuppel auf dem Meeresgrund in die richtige Welt zu verpflanzen. Die weniger gelungenen Exemplare indes sollten vernichtet werden. Dieser wenig einfühlsame Vorgang spricht für emotionsloses Experimentieren mit Lebewesen, für die man nichts empfindet. Man manipuliert an ihnen herum, experimentiert. Missratene Exemplare werden getötet, gelungene überleben.
Dieses grausam anmutende Verfahren wird im Alten Testament beschrieben. Es ging als der "Sintflutbericht" in die Bücher Moses ein. Die Arche wird gebaut (1. Buch Mose, Kapitel 6, Verse 14 folgende): als eine Art U-Boot, rundherum wasserdicht. Die Tiere und Menschen, die überleben dürfen, werden an Bord gebracht. Dann öffnen die Götter die "Schleusen der Kuppel" (1. Buch Mose, Kapitel 7, Vers 11 in wörtlicher Übersetzung!). Wasser strömt in die Unterwasserkuppel. Sie wird geflutet. Wassermassen brechen von oben herein. Bald schon schwimmt die Arche. Als die Kuppel schließlich voll ist, wird die Arche kurzzeitig zum "U-Boot". Wenig später schwimmt sie auf dem Meer.
Die Astronautengötter haben das eigentliche Fernziel ihres Versuches erreicht. Sie haben die in einem Unterwasserlabor geschaffenen Lebewesen gezielt manipuliert und nach ihren Wunschvorstellungen gestaltet. Jetzt sollen sie die "richtige" Welt besiedeln! Wer überleben durfte und wer sterben musste, das bestimmten die Besucher aus dem All, nach welchen Kriterien auch immer. Zu den überlebenden Menschen gehört auch der legendäre Noah. Wie wir aus der so genannten "Lamech-Rolle", also aus einem apokryphen Bibeltext, der nicht in den Kanon des Alten Testamentes aufgenommen wurde, wissen, war das kein Mensch wie du und ich, sondern ein künstliches Produkt der "Wächter des Himmels".
Die Götter von Mahabalipuram
Kosmische Kontakte werden auch auf dem vermutlich ältesten und zugleich auch größten Steinrelief der Welt dargestellt. Es ist immerhin stolze neun Meter hoch und 25 Meter breit. Wir finden es in Mahabalipuram, einem direkt am Meer gelegenen verträumten Fischerdorf. Seine märchenhaft anmutende Symbolik erschließt sich dem aufmerksamen Betrachter sofort, sobald er sich nur an die altindische Lehre vom Kosmos erinnert: Das Weltall wurde als riesiger "Ozean" gesehen. Die Planeten wurden als Inseln betrachtet.
Im Zentrum des Reliefs ist deutlich eine Gottheit zu erkennen, die vom Himmel herabsteigt: in einem "kosmischen Fluss". Die Gottheit ist ein amphibisches Wesen, so wie die Götter der Südsee, Südamerikas und Afrikas. Das ist deutlich zu erkennen! Unweit davon, ebenfalls sauber in den gewachsenen Fels gehauen: mehrere anmutig und wie schwerelos durch den Raum dahindriftende Gestalten. Nur wenige Meter vom Riesenrelief entfernt lädt ein steinerner Tempel zum Betreten ein. Er ist nicht aus Steinen gebaut, vielmehr haben ihn kunstfertige Baumeister aus dem massiven Stein herausgeschlagen.
Unweit des Eingangs stoßen wir auf die präzise Reliefedarstellung eines "Produkts" der Schöpfergötter Indiens, halb Mensch, halb Tier. In der Natur kommt ein solches Wesen niemals vor. Ist es eine Ausgeburt blühender Fantasie? Fakt ist: Ganz ähnliche Schimären entstanden vor Jahrtausenden als Erzeugnisse der Götter Ägyptens! Auch jene Kreaturen wurden in Plastiken und Reliefs verewigt, aber auch von den Historikern als Realitäten beschrieben!
Kritiker wenden ein: Was Autor Langbein "prä-astronautisch" deutet, das ist in Wirklichkeit nur auf mangelhaftes Können der Steinmetze zurückzuführen! Diese vermeintlich vernünftige Erklärung ist freilich eindeutig falsch! Denn wer auch immer das riesige Relief hergestellt hat, war ein Meister der realistischen Kunst! Neben der fantastischen Darstellung des amphibischen Gottes und des Tier-Mensch-Wesens gibt es meisterhafte Abbildungen von Elefanten, die so realistisch sind, dass man meinen möchte, die gutmütigen Großohren mit den dicken Füßen würden jeden Augenblick losmarschieren.
Unweit des kosmischen Szenarios in Stein, direkt am Strand gelegen: fünf Götterwagen, Rathas genannt, allesamt aus einem einzigen gewachsenen Steinblock gehauen. Sie sind recht unterschiedlich gestaltet. Eines dieser Götter-Vehikel erinnert an eine einfache steinerne "Hütte". Das zweite Fahrzeug ist mit herrlichen Skulpturen geschmückt. Jede einzelne ist liebevoll bis ins letzte Detail ausgestaltet. Das dritte beherbergt in seinem Inneren ein göttliches Wesen. Ist es der Pilot? Oder ein Passagier? Das vierte ist komplexer als seine "Kollegen" und gleich mehrstöckig angelegt. Das fünfte hingegen wirkt wieder eher bescheiden. Alle fünf Tempelchen, die im abendlichen Licht der untergehenden Sonne zauberhaft schön erstrahlen, sind aber steingewordene Flugvehikel der kosmischen Götter Indiens.
Wassergötter - wortwörtlich oder symbolisch zu verstehen?
Vor nunmehr mehr als dreißig Jahren erschien Erich von Dänikens Erstling "Erinnerungen an die Zukunft". Was dieses Buch - auch - auszeichnete, das waren die zahllosen gezielt-konkreten Fragen an die Welt der Wissenschaft. Könnte das herkömmliche Bild der Geschichte der Menschwerdung nicht vielleicht doch falsch sein? Müssten eventuelle Besucher aus dem All nicht doch ins Kalkül mit einbezogen werden?
Die Stärke der Paläo-Seti-Forschung war und ist es, herkömmliche Erklärungen in Frage zu stellen und alternative Antworten anzubieten. Wo Wissenschaft dogmatisch behauptet, sie sei im Besitz der allein selig machenden Antworten, da bietet Paläo-Seti vermeintliche Fakten hinterfragend neue Antworten. Die Paläo-Seti-Forschung muss sich aber dieser ihrer Stärke bewusst sein und bleiben. Sie darf auf keinen Fall in den Fehler verfallen, selbst mit Vehemenz neue Dogmen aufzustellen, die zu hinterfragen nicht gestattet ist.
Wenn also zum Beispiel bei den Dogon von amphibischen Göttern aus dem All die Rede ist, sind damit wirklich amphibische Wesen gemeint?
Viracocha war ein Zeus Südamerikas. Er war - wie sein griechischer Kollege - ausgestattet mit fürchterlichen Waffen. Sein Name ist aufschlussreich. Er lässt sich mit "Luft-See" übersetzen. Bei den Völkern der Südsee, aber auch im Alten Indien, galt vor Jahrtausenden die Überzeugung, dass das All unendlich groß sei wie ein riesiges Meer. So wie es im irdischen Meer Inseln gibt, so wurde die monotone Weite des Universums durch andere "Inseln" unterbrochen. Den irdischen Eilanden im Meer entsprachen ferne Planeten im Universum. Dass es auf diesen anderen Welten auch andere "Menschheiten" gab, davon war man in der Südsee wie im Alten Indien felsenfest überzeugt.
Eine ähnliche Vorstellungswelt spiegelt der Name Viracocha wieder. Das All, das Universum wurde als ein Meer, als ein See hoch über uns betrachtet. Darin gab es bewohnte Planeten, Inseln im "Luftsee".
Viracocha war ein Wesen aus dem All, aus dem "Luftsee". Man setzte ihn mit seiner Herkunft gleich.
Ich darf wiederholen: Wenn von amphibischen Göttern die Rede ist - könnte dies nicht auch sinnbildlich gemeint sein? Wenn das Universum als Meer bezeichnet wird, wenn ferne Planetensysteme als Inseln in diesem Meer beschrieben werden....wurde dann der Ausdruck "amphibische Götter" ebenso im übertragenen Sinne gemeint? Sind "Götter aus dem Meer des Universums" verwendet - und nicht sprichwörtlich "amphibische Wesen"?
Der erste König der Osterinsel kam aus dem Weltraum. Diese Erkenntnis verdanken wir der aktuellen Forscherarbeit eines deutschen Wissenschaftlers, dem es erstmals gelang, einige altehrwürdige Schrifttafeln der Osterinsel, die bislang bei vielen Gelehrten als unübersetzbar galten, ins Deutsche zu übertragen. Egbert Richter-Ushanas bringt mit seiner Arbeit Licht in die geheimnisvolle Vergangenheit einer kleinen Insel, die durch riesige Steinskulpturen weltberühmt geworden ist. Der Sprachgelehrte übersetzt einen kurzen Osterinseltext so:
"Durch den Himmel gestürzt kam Hotu Matua von jenem Land in dieses Land,
und er ließ sich nieder im Nabel des Himmels." Nach uralten Überlieferungen wurde die Osterinsel einst von Wesen aus dem Weltraum besucht. Wie muss man sich diese kosmischen Gäste vorstellen? Die bislang übersetzten Texte sagen darüber ebenso wenig aus wie die mündlich überlieferten Erzählungen. Es gibt aber auf der Osterinsel nicht nur die steinernen Riesen....sondern auch in den Stein gravierte Zeichnungen, teils in beachtlicher Größe. Diese Felskunst gab es vermutlich einst auf der gesamten Insel. Ein Großteil dieser Kunstwerke ist im Verlaufe der Jahrhunderte durch die Unbilden des Wetters und die Neigung von Touristen, gewollt oder ungewollt Schaden anzurichten, zerstört worden. Heute, zu Beginn des dritten nachchristlichen Jahrtausends sind selbst die "gut erhaltenen" Steinzeichnungen meist nur schwer zu erkennen. Fotografische Wiedergaben lassen kaum oder nichts erkennen. Nur ein mühsames Abzeichnen der Kunstwerke erlaubt einen klaren Blick auf das Dargestellte. Zu den interessantesten bildlichen Darstellungen gehören ohne Zweifel solche von amphibischen Wesen. Von den meisten wissen wir nicht konkret, welche Gottheiten der Osterinsel dargestellt werden sollen. Keinen Zweifel aber kann es daran geben, dass es sich um amphibische Wesen handelt.
Der "Obergott" der Osterinsel war der fliegende Make Make, der einst die ersten Menschen von ihrer dem Untergang geweihten Heimat zur Osterinsel brachte. Make Make ist dementsprechend der am häufigsten von Künstlern dargestellte Gott - vermutlich über viele Jahrhunderte hinweg. Häufig wird nur sein Kopf gezeigt. Weit seltener sind "Ganzkörperdarstellungen". Sie zeigen Make Make eindeutig als amphibisches Wesen.
Unbeantwortet bleibt aber die Frage, ob Make Make tatsächlich so amphibisch aussah....oder ob das in den Stein gravierte Bild symbolisch zu verstehen ist. Lautet seine Aussage: das ist Make Make, der Gott, der aus dem Himmelsmeer zur Erde kam?
Wie lautet die Antwort? Haben Sie, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, eine Antwort parat? Ich meine: Es lohnt sich darüber nachzudenken - und zu diskutieren! Vielleicht konnte ich ja das eine oder andere Gespräch anregen....Nutzen wir die Gelegenheit eines AAS-Meetings zu regem Gedankenaustausch!
Schließen möchte ich mit einer Redewendung, die ich auf Ponape in Mikronesien aufgeschnappt habe: Wie sagte doch der nette Taxifahrer, als er mich zum Flughafen von Kolonia gebracht hatte in der Sprache der Pohnpeianer?
Kalahngan oh kaselehlie!
Danke und Aufwiedersehen!
Geheimnisvolle Externsteine
Von Walter-Jörg Langbein Berichte / Startseite
Aus aller Welt werden höchst mysteriöse Erlebnisse vermeldet, die unzählige Menschen mit "UFOs" und geheimnisvollen Kreaturen aus dem Weltall hatten. Viele Menschen behaupten: Wir begegneten Außerirdischen! Wir wurden an Bord eines ihrer Vehikel entführt. Die Fülle an Fällen lässt zumindest nachdenklich werden.
Kritiker werfen immer wieder ein, es sei doch mehr als seltsam, dass derlei "Entführungsberichte" hauptsächlich auf Ereignisse in den USA Bezug nehmen. Diese Annahme aber ist völlig falsch. Ganz Ähnliches wie in den USA geschieht auch im deutschsprachigen Raum.....
Ein ganz ähnliches Erlebnis wie viele Amerikaner hatte Yvonne Schneider (Name geändert!) unweit von Detmold im Teutoburger Wald bei den Externsteinen. Wie magische riesenhafte Finger ragen die natürlichen Monumente in den Himmel. Schon vor Jahrtausenden galten sie bei den alten Germanen als Heiligtum. Und noch Jahrhunderte hausten Mönche im Inneren eines der natürlich gewachsenen "Steintürme". Wer die ineinander übergehenden Kammern in den Stein schlug, ist auch unter Wissenschaftlern umstritten. Unbekannt ist auch, wann genau das
geschah. Rauchspuren in einem der Räume wurden datiert. Sie stammen aus vorchristlichen Zeiten, sollen nach wissenschaftlichen Datierungen etwa 3 000 Jahre alt sein! Forscher Niedhorn kommt zur Ansicht: im Inneren des ausgehöhlten Externsteins wurden über einen langen Zeitraum hinweg Tote eingeäschert. Über diese Ansicht kann man streiten. Fakt ist aber: die Forschungsstelle "Archäometrie der Heidelberger Akademie der Wissenschaften am Max Planck-Institut für Kernphysik" datierte den verrußten Stein mit der Thermoluminiszenz-Analyse. Im Inneren des Externsteins brannte zum letzten Mal vor rund 3 000 Jahren ein Feuer. Daraus muss geschlussfolgert werden, dass die geheimnisvollen in den Stein geschlagenen Räume Jahrtausende alt sind und keineswegs erst von mittelalterlichen Mönchen geschaffen wurden, wie nach wie vor oft behauptet wird.
Wer das Naturmonument Externsteine besucht, ist beeindruckt. Zweifelsohne lockte es schon in grauer Vorzeit Menschen an. Fragen über Fragen ergeben sich, verleiten zu Spekulationen. Wann entstand das "Kreuzabnahme-Relief"? Es ist ohne Zweifel ein christliches Motiv. Allerdings scheint es ein älteres Bildnis gegeben zu haben, das von christlichen Künstlern überarbeitet wurde. Der weit ältere, untere Teil des Kunstwerks ist extrem verwittert und kaum noch zu erkennen. Relativ gut zu erkennen: eine Art Monster in Drachenform, dessen Kopf (rechts) und Schwanz (links) relativ unschwer zu erkennen sind.
Oben auf einem der "Türme" wurden astronomische Beobachtungen durchgeführt, Mond- und Sonnenfinsternisse berechnet. Ein einst geschlossener Raum ist durch eine Naturkatastrophe (?) weitestgehend zerstört worden, nur noch teilweise erhalten. Hier wurde auch eine seltsame Maske in den Stein gemeißelt., die von den heutigen Besuchern der Externsteine so gut wie immer übersehen wird. Leider wurde sie von Vandalen zum Teil beschädigt.
Ein kurioses Detail am Rande: Die Wände der Räumlichkeiten in einem der Steintürme sind so gut wie ohne jeglichen Schmuck. In eine der Wände wurde eine Fratze gemeißelt. Was zeigt sie? Darüber gehen die Meinungen auseinander. Wollte der Künstler den Teufel darstellen? Oder eine andere Kreatur der Nacht, einen Werwolf?
Noch vor wenigen Jahren waren die Räumlichkeiten im Steinturm der Öffentlichkeit mehr oder minder zugänglich. Leider kam es zu erheblichen Beschädigungen, so dass sie vermutlich für immer geschlossen sein werden. Es ist mehr als schade, dass einzelne Menschen mit einem merkwürdigen Hang zum Zerstören alter Kultstätten erreicht haben, dass eine der seltsamsten Stätten nicht mehr besucht werden dürfen. Es ist dem Verfasser gelungen, eine Sondergenehmigung zu erlangen, die es ihm ermöglichte, in das Innere des Steinturms eingelassen zu werden.
Nur einen Steinwurf von den Externsteinen entfernt will Yyonne Schneider, 23, ein schier unglaubliches Erlebnis gehabt haben. In einem Brief an den Verfasser berichtet sie:
"Mein Freund und ich, wir hatten uns nachts im Freien geliebt. Wir lagen nackt im Gras. Mein Freund war eingeschlafen. Ich starrte in den Himmel. Langsam wurde mir kalt. Da fiel mir ein besonders heller Stern auf, der sich aber bewegte und rasch näher, tiefer und tiefer kam. Plötzlich stand er als große helle Scheibe über mir. Das Ding mag fünfzig Meter im Durchmesser gehabt haben und schwebte wohl 300 Meter über dem Erdboden Ich wollte schon meinen Freund wecken, da ging von der Unterseite des UFOs, ein heller Lichtstrahl aus. Er traf mich voll, was ein seltsames Kribbeln auf der nackten Haut auslöste."
Dann geschah Unglaubliches. Die junge Frau fühlte sich wie angesogen und driftete schwerelos durch die Luft nach oben - in Richtung UFO. Obwohl sie sonst Höhenangst hat, löste der "Flug" keinerlei unangenehmes Gefühl bei ihr aus. Augenblicke später befand sie sich im Inneren des UFOs. War sie durch eine Luke hineingelangt? In einem "kreisrunden Saal" wurde sie von fremdartig aussehenden, kleinwüchsigen "Zwergen" medizinisch untersucht - mit einem exotischen Gerät, fünf Minuten lang.
"Das Ding war eine Art Kasten, aus dem führten sieben dünne, durchsichtige Schläuche heraus. An den Enden befanden sich kleine Saugnäpfe. Die etwas klebrigen Dinger wurden an meinem Körper angebracht, an den Brüsten, um den Nabel, am Unterleib. Die fremdartigen Wesen hatten unverhältnismäßig große Köpfe, nichtmenschliche Augen und graue Haut!" Die "Ets" unterhielten sich dabei in "gurrenden Tönen. Es war so, als ob der eine Zwerg dem anderen Messergebnisse zuraunte. Ich verstand nichts.
Die Wände des Saals wirkten metallisch. Sie glänzten kalt. Fenster oder Luken waren nicht auszumachen. Die Zeugin will im UFO noch mehr gesehen haben: in die Wand eingelassen war so etwas wie ein riesiges, erleuchtetes Aquarium. Und darin befand sich ein mindestens drei Meter großes Monster. "Es war wie ein Mensch, hatte aber Haare am ganzen Leib. Das Ding schwamm in einer trüben, aber durchsichtigen Flüssigkeit." Die Entführer gaben ihrem Opfer zu verstehen: das Monster sei ein Produkt ihrer wissenschaftlichen Experimente. Und sie sei für sie auch nur ein Untersuchungsobjekt. Dann wurde sie immer noch nackt auf die Wiese bei den Externsteinen zurückverfrachtet. Ihrem Freund erzählte sie zunächst nichts von ihrem Erlebnis.
Yvonnes Bericht mag sehr fantastisch klingen. Sie ist aber kein Einzelfall. Weltweit haben Tausende Menschen Ähnliches erlebt. Unzählige Entführungsopfer wurden von Prof. Dr. John Mack von der renommierten Harvarduniversität untersucht. Der Wissenschaftler: "Außerirdische experimentieren mit Menschen!" War Yvonne Schneider eines ihrer "Versuchskaninchen"?
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